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Physiotherapie im Gesundheitszentrum

Reha-Med Sinsheim

Die Physiotherapie ist ein fester Bestandteil der modernen Medizin. Ihre primäre Aufgabe ist das Erhalten und Wiederherstellen der Bewegungs- und Funktionsfähigkeit. Sie beseitigt Funktionsstörungen und beeinflusst den Rehabilitationsprozess nach Unfällen und Operationen positiv. Bei der Physiotherpie bei Reha-Med Sinsheim wird nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen, die in externen und internen Fortbildungen weiter geschult werden, auf Ihre Bedürfnisse eingegangen. Wir erstellen einen individuellen Therapieplan, der während der gesamten Therapie durch Messparameter kontrolliert wird.

Was erwartet einen Patienten wenn er in die Physiotherapie gehen muss?

Wenn ein Patient zur Physiotherapie in die Praxis von Reha-Med Sinsheim kommt, wird bei der ersten Konsultation ein Befund und eine Anamnese erhoben. Das heißt, der Patient erzählt dem Physiotherapeuten seine Krankheitsgeschichte, beschreibt seine Schmerzen und/oder Bewegungseinschränkungen et cetera. Danach untersucht der Therapeut den Patienten und informiert sich über Röntgenbildbefunde sowie Operationsberichte, die für das Krankheitsbild des Patienten maßgebend sind. Anhand dessen wird zusammen mit dem Patienten und seinem Arzt ein Physiotherapie-Rehabilitationsplan erstellt. Der Physiotherapeut klärt den Patienten genau über sein Krankheitsbild und die damit verbundenen persönlichen und therapeutischen Konsequenzen auf.

Eine gute Zusammenarbeit zwischen Therapeut, Arzt und Patient ist bei der Physiotherapie wesentlich, um den erwünschten Behandlungserfolg zu erzielen. Der Arzt erhält vom Therapeuten regelmäßig Berichte über die aktuelle Situation des Patienten.

Physiotherapie-Behandlungsbeispiel: Rückenschmerzen:

Ein Patient wird vom Hausarzt wegen Rückenschmerzen aufgrund von Bewegungseinschränkung (Blockierungen) in der Lendenwirbelsäule und muskulärer Abschwächung in die Physiotherapie überwiesen. Der Patient erzählt dem Therapeuten im ersten Gespräch, wie lange er schon Schmerzen hat, wo er die Schmerzen spürt, was für Bewegungen die Schmerzen verstärken und so weiter. Danach untersucht der Therapeut die Lenden-, Brust- und Halswirbelsäule, Hüftgelenk, Kniegelenk, Fußgelenk, tastet die Muskulatur auf Verspannungen ab und untersucht das Bindegewebe. Er schaut außerdem, wie der Patient steht, geht und sich bewegt. Der mitgebrachte Röntgenbefund wird vom Therapeuten gelesen und es werden Tests an einem Gerät durchgeführt, um die Rücken- und Bauchmuskulatur-Abschwächung zu diagnostizieren. Nach Auswertung der Befundresultate wird zusammen mit dem Patienten besprochen, welche Behandlungen im Rahmen der Pyhsiotherapie durchgeführt werden müssen.

Während der Physiotherapie werden dann Techniken zur Beweglichkeitsverbesserung der Lendenwirbelsäule angewendet, die Muskulatur wird gelockert und es werden Übungen zur Stabilitätsverbesserung der Lendenwirbelsäule gezeigt. Zusätzlich wird der Arbeitsplatz des Patienten angeschaut, damit er diesen ergonomischer gestalten kann. Der Therapeut stellt einen Trainingsplan zusammen, wobei die Schmerzsituation und die muskulären Anforderungen, die den Patient im Beruf, Alltag und Sport erwarten, berücksichtigt werden. Die Physiotherapie-Übungen werden genau instruiert und die Übungsausführungen werden regelmäßig kontrolliert. Der Trainingserfolg wird durch regelmäßige erneute Krafttests festgestellt. Je nach Testresultat wird der Trainingsplan an die aktuelle Situation angepasst. Die Kräftigung der Rückenmuskulatur erfolgt jeweils vor der Physiotherapie an Geräten, Hanteln und computergesteuerten Kräftigungsgeräten.

Manuelle Lymphdrainage/Ödemtherapie:

Die manuelle Lymphdrainage ist heute aus der Physiotherapie und aus dem Hochleistungssport nicht mehr wegzudenken. Ihre Wirkungsweise ist breit gefächert. Sie dient jedoch hauptsächlich der Entstauung geschwollener Körperregionen nach Verletzungen oder Operationen. Durch leichte schöpfende Griffe wird Zellflüssigkeit aus den überladenen Geweben in das Lymphgefäßsystem verschoben und dort abtransportiert. Auch in der Schmerztherapie sowie vor Operationen leistet die manuelle Lymphdrainage gute Dienste und der Patient spürt eine deutliche Erleichterung.

Sport-Physiotherapie des Deutschen Olympischen Sportbundes:

Die Sport-Physiotherapie ist auf die Behandlung von Verletzungen und/oder Überlastungsschäden bei Spitzen- beziehungsweise Leistungssportlern, aber auch bei Breiten- und Gesundheitssportlern spezialisiert. Sie soll dem Sporttreibenden ermöglichen, nach Überlastung und/oder Verletzung möglichst schnell unter Berücksichtigung der physiologischen Grenzen individuell und sportartspezifisch wieder zum Sport zurückzukehren. Daher arbeitet bei der Sport-Physiotherapie ein Medical Network aus Ärzten, Physiotherapeut und gerätegestützter Krankengymnastik eng nach den Grundsätzen der „Evidence Based Medicin" zusammen.

Manuelle Therapie:

Die manuelle Therapie ist ebenfalls ein Bereich der Physiotherapie bei Reha-Med Sinsheim. Sie ist spezialisiert auf die manuelle Untersuchung und Behandlung von Störungen des Bewegungsapparates. Mit sanften Gelenkmobilisationen an den Extremitäten und der Wirbelsäule sowie mit Dehn- und Triggertechniken der umgebenden Muskulatur werden gestörte Bewegungsabläufe wieder normalisiert, Beschwerden wie Rückenschmerzen, Nacken- und Arm-Beschwerden, Hüftschmerzen, eingeklemmte Nerven und Arthrose können so sanft behandelt werden.

Gerätegestützte Krankengymnastik/Physiotherapie:

Bewegung ist die intensivste Art, Nerven zu stimulieren, den Muskel zu durchbluten und die Koordination zu schulen, um die persönliche Bewegungsfreiheit zu steigern oder wieder zu erlangen. Daher trainieren Sie bei der gerätegestützten Physiotherapie nach einem individuell auf Sie abgestimmten medizinisch kontrollierten Trainingsplan an speziellen Gesundheitsgeräten, um so eine schnelle Wiederherstellung der Gesundheit zu erreichen.